UNESCO-Schule

Die Robert-Jungk-Oberschule ist anerkannte UNESCO-Projektschule

UNESCO steht für United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization - Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Die UNESCO hat 191 Mitgliedstaaten. Sie ist eine rechtlich eigenständige Sonderorganisation der Vereinten Nationen und hat ihren Sitz in Paris.

Ziel der UNESCO ist es, durch Förderung der internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation zur Erhaltung des Friedens und der Sicherheit beizutragen und die Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten zu stärken.

unesco-projekt-schulen gehören zum internationalen Schulnetzwerk der UNESCO mit circa 7500 Schulen in fast allen 191 Mitgliedstaaten der UNESCO. In Deutschland gibt es, über die gesamte Bundesrepublik verteilt, 170 unesco-projekt-schulen. Es sind ganz »normale« Schulen mit einem kleinen, aber feinen Unterschied: Auf dem Stundenplan stehen die Menschenrechte, interkulturelles Lernen und der gerechte Ausgleich zwischen Arm und Reich in der Einen Welt. Ob Grundschule oder Gymnasium, berufsbildende Schule, staatliche Regelschule oder Privatschule -jeder Schultyp des deutschen Bildungssystems ist vertreten.

Ziele und Schwerpunkte Zusammenleben lernen in einer pluralistischen Welt in kultureller Vielfalt, so lautet das übergeordnete Bildungsziel der unesco-projekt-schulen. Damit wollen sie einen Beitrag zu einer Kultur des Friedens leisten.

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.ups-schulen.de
www.unesco-berlin.de
www.unesco.de

Leitlinien der UNESCO-Projektschulen

Menschenrechtsbildung / Demokratieerziehung

  • Die Menschenrechte und die Prinzipien der Demokratie kennen, sie im Alltag respektieren und für ihre  Umsetzung einstehen
  • Kenntnisse über Verfahren der individuellen und gesellschaftlichen Konfliktbewältigung haben
  • Ursachen nationaler und internationaler Konflikte unter-suchen und Initiativen für Konfliktbeilegung kennen
  • Das Spektrum der internationalen Vereinbarungen verstehen; die Menschenrechtssituation kritisch bewerten, eine kritische Einstellung gegenüber unterschiedlichen Rechtssystemen entwickeln

 

Umwelterziehung

  • Die Umweltprobleme - Luft, Klima, Wasser, Boden, Artenvielfalt, Energie, Müll, Ressourcen – verstehen und in Verbindung zu unseren Lebensstilen bringen
  • Ideen zu umweltbewusstem Handeln entwickeln und zu ihrer Umsetzung  beitragen
  • Ökologisches Verständnis entwickeln
  • Sich nachhaltig umweltbewusst verhalten

Globales Lernen

  • Es gibt nur Eine Welt, in der wir uns als Individuen in globalen Zusammenhängen sehen und verstehen
  • Globalisierung in allen Aspekten - positiven wie negativen – sehen und verstehen
  • Notwendigkeit internationaler Begegnung erkennen undFähigkeiten zur interkulturellen Kooperation erwerben
  • Persönliche Mitverantwortung für Mensch und Umwelt erkennen, annehmen und auf gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Ebene unter Berücksichtigung sozialer und ethischer Aspekte umsetzen

UNESCO-Welterbeerziehung

  • Deutsche, europäische und weltweite Welterbestätten kennen und achten und als gemeinsames Erbe der Menschheit verstehen
  • Das Welterbe in seiner Vielfalt schätzen: Naturerbe, Kulturerbe, Erinnerungsstätten, Immaterielles Erbe
  • Aktiv am Erhalt und der Pflege bestehender Natur- und Kultur-Stätten mitarbeiten
  • Das UNESCO-Welterbe in Unterricht und Schulalltag verankern und nutzen, die Welterbestätten als außerschulische Lernorte erleben