Juniorwahl 2026 zur Wahl des Abgeordnetenhauses in Berlin

Die Juniorwahl an der Robert-Jungk-Oberschule fand am 14. und 15. September 2026 statt und bot den Schülerinnen und Schülern erneut die Möglichkeit, demokratische Prozesse aktiv zu erleben. Mit einer Wahlbeteiligung von 72,93 % nutzten viele Jugendliche die Chance, ihre Stimme abzugeben und sich mit politischen Inhalten auseinanderzusetzen.

Bei den Erststimmen lag die Direktkandidatin der DIE LINKE, Sonja Radde, deutlich vorn und erhielt 37,7 % der Stimmen. Auch bei den Zweitstimmen zeigte sich eine klare Tendenz: DIE LINKE erreichte 32,7 %, gefolgt von SPD (16,9 %) und GRÜNE (10,9 %). Weitere Parteien wie CDU, AfD, Tierschutzpartei, Volt und verschiedene kleinere Parteien erzielten ebenfalls Stimmen und spiegeln die politische Vielfalt der Schülerschaft wider.

Die Ergebnisse zeigen, wie differenziert und interessiert die Schülerinnen und Schüler der Robert-Jungk-Oberschule politische Themen betrachten. Die Juniorwahl leistete damit einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung und stärkte das Bewusstsein für demokratische Teilhabe.

Wahlen haben einen zentralen Stellenwert in einer demokratischen Gesellschaft, da sie den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, ihre politischen Vertreter zu wählen und somit aktiv an der Gestaltung des Gemeinwesens teilzunehmen. Durch die Juniorwahl wird jungen Menschen frühzeitig vermittelt, wie wichtig ihre Stimme und ihr Engagement für die Demokratie sind. Sie fördert das Verständnis für demokratische Prozesse und stärkt die politische Partizipation bereits vor dem offiziellen Wahlalter.

Ein großer Dank geht auch an die Schülerinnen und Schüler der Politik-Leistungskurse, die sowohl bei der Durchführung der Juniorwahl als auch bei der Auszählung der Stimmen behilflich waren.

Text: U. Hanse