(Un)vergängliche Orte – Jüdische Friedhöfe im Kontext der Erinnerungskultur. Eine virtuelle Zeitreise

Workshop „(Un)vergängliche Orte – Jüdische Friedhöfe im Kontext der Erinnerungskultur. Eine virtuelle Zeitreise“ vom 19.-26.6.2026 in Fürstenwalde/Spree und Berlin

Gemeinsam erforschen Jugendliche aus Berlin und Fürstenwalde die Geschichte des jüdischen Friedhofs in Fürstenwalde, der in der Pogromnacht am 9. November 1938 verwüstet wurde. Vor Ort erfassen sie den Friedhof fotografisch, leisten erste Archivarbeit und bereiten gemeinsam mit einem Tonexperten Texte für einen Podcast vor. Dabei setzen sie sich mit den Geschichten der dort bestatteten Menschen sowie der Bedeutung des Ortes auseinander. Aus ihren Recherchen entsteht im Folgejahr eine virtuelle Rekonstruktion, die den Friedhof als digitalen Erinnerungsort neu erschließt. So werden jüdische Traditionen, Bestattungsrituale und die Biografien der ehemaligen Mitglieder der Fürstenwalder jüdischen Gemeinde für heutige und künftige Generationen erlebbar.

Ein Projekt in Kooperation mit der Robert-Jungk-Oberschule Berlin, dem Katholischen Schulzentrum Bernhardinum Fürstenwalde, dem Museum Fürstenwalde.

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, der EWE-Stiftung und der Ethikbank