Nachdem uns – im Rahmen unserer ERASMUS-Schulpartnerschaft – 25 neugierige junge Französinnen und Franzosen in der Woche vom 25.-30.März in Berlin besucht hatten, fand unser Gegenbesuch in Etampes bei Paris in der Woche vom 16.-21.September statt. Mit von der Partie: 26 Schülerinnen und Schüler der RJO mit drei Lehrer/-innen, Frau Frank, Frau Krukow und Herrn Hahn.

Nach einer aufreibenden Warte- und „Bastelstunde“ an der RER-Station des Flughafens, bei dem wir unser Regio-Ticket für Paris (das sogenannte „Navigo“), erst einmal selbst betriebsbereit machen mussten (komplizierte Sache! – und online geht es leider nicht), fuhren wir ins südliche Paris zu unserer Unterkunft. Von dort aus ging es am Tag darauf zu einem wahren Zickzack-Parcours durch Paris: zu einer Führung im Musee d’Orsay, dann zum Erkunden der berühmten Einkaufsgalerie „Forum des Halles“, danach in die „Catacombes“, einem weitverzweigten Tunnel- und Wegesystem in ehemaligen Steinbrüchen unter der Stadt. Schließlich ging es zu einem herrlichen Ausblick über die Stadt auf dem Montmartre und zur Besichtigung der Kirche Sacré-Coeur.

Der Mittwoch war unser erster gemeinsamer Tag mit unseren französischen Partnerschüler/-innen. Nach einer Begrüßungsrede der Direktorin wurden die deutschen Schüler/-innen von ihren Partnern (in kleinen Gruppen) durch die Schule geführt und durften in verschiedenen Klassen im Unterricht hospitieren. Dann gab es ein Mittagessen, das uns die Pizza-AG der Schule zubereitet hatte. Letzter gemeinsamer Punkt des Tages war eine Rallye durch Etampes, organisiert von Schüler/-innen der Deutsch-Klasse von Madame Trebess. Eine unermüdliche Gruppe von acht Schülerinnen fand sich am Spätnachmittag noch zusammen zu einem Besuch im Louvre. Auch fast 40 Minuten Anstehen konnte sie nicht davon abhalten, der Mona Lisa einen persönlichen Besuch abzustatten!

Ganz anders lief der Donnerstag: Wir trafen uns gegen 10 Uhr bei herrlichem Sonnenschein im Schlosspark von Chamarande (bei Etampes). Dort durchliefen die Schüler/-innen (in gemischten Gruppen) einen sportlichen Wettbewerb, zu dessen Bewältigung man in der jeweils anderen Sprache kommunizieren musste. Wir waren bis zum späten Nachmittag in dem Park unterwegs und genossen es, mal einen Tag ganz draußen aus der Stadt zu sein.

An unserem letzten gemeinsamen Tag, dem Freitag, trafen wir uns im Goethe-Institut in Paris. In gemischten Gruppen wurde eine Rallye im 5.Arrondissement, dem berühmten „Quartier Latin“, vorbereitet. Später waren diese Gruppen dann im 5.Arrondissement unterwegs und hielten kleine deutsche und französische Vorträge über die jeweiligen historischen Plätze oder Bauwerke (etwa den Jardin du Luxembourg oder das Pantheon).

Nach der Rallye verabschiedeten wir uns von unseren französischen Partnern und beschlossen spontan, uns noch den Anblick des Eiffelturms in der Abendsonne zu gönnen.

Am Samstag, dem Tag der Abreise, fuhren wir in den Pariser Norden, zur berühmten Cité des sciences“, dem größten Wissenschaftsmuseum in Europa. Die Schülerinnen und Schüler bewunderten die multimedial und erlebnisorientiert aufbereitete Ausstellung und nahmen auch die anspruchsvolle, ausschließlich auf Französisch gehaltene Präsentation zum Thema „Schwarze Löcher im Weltall“ im Planetarium sehr positiv auf.

Direkt nach dem Museumsbesuch begaben wir uns auf die Heimreise. Frau Frank, Frau Krukow und ich möchten allen Schüler/-innen für die Teilnahme und ihr Engagement danken.

 

A.Hahn